Elternbrief vom 29. Oktober

Elternbrief vom 29.Oktober

Liebe Eltern

Steigende Infektionszahlen, Informationen der Kitaaufsicht, dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelaufsicht (LGL) und neue Handreichungen vom ifp (Staatsinstitut für Frühpädagogik), um nur die wichtigsten Behörden zu nennen, beschäftigen gerade alle MA unserer Einrichtung im Hinblick auf unser weiteres Betreuungskonzept.

Hiermit möchte ich Ihnen die wichtigsten Informationen in Kurzform darlegen. Dabei werde ich Ihnen auch kurze Auszüge aus unseren Anschreiben zukommen lassen.

 

Auszüge Anschreiben Kita-Aufsicht vom 27.10.2020

„ Die jeweilige Stufe bzw. Ampelfarbe der jeweiligen Landkreise gilt nicht automatisch für die Kindertageseinrichtungen. Dies bedeutet konkret: auch wenn sich der Landkreis Ansbach derzeit in Stufe rot befindet, müssen die Kindertageseinrichtungen aktuell nicht nach den im Rahmenhygieneplan des LGL aufgeführten Vorgaben für die Stufen 2 oder 3 (reduzierte Gruppengrößen, eingeschränkter Betrieb, Notbetreuung) arbeiten. Es ist nicht angedacht, derartige Verfügungen zu treffen. Das Gesundheitsamt entscheidet für einzelne Einrichtungen und trifft nötige Anordnungen.“

 

Auszüge Handreichung für die Praxis in der Kindertagesbetreuung IFP vom 26.10.2020

„Die genannten Fallzahlen (drei-Stufen-Plan, Newsletter 363) führen nicht automatisch dazu, dass Stufe 2 oder 3 mit eingeschränktem Betrieb oder Notbetreuung eintritt. Vielmehr trifft die Entscheidung, welche Stufe gilt, ob der gesamte Landkreis oder Kreisteile betroffen sind und welche Maßnahmen notwendig sind, das örtliche Gesundheitsamt nach Möglichkeit und Bedarf in Abstimmung mit dem örtlichen Jugendamt. Die genannten Fallzahlen sind lediglich Anlass für die örtlichen Gesundheitsämter zu prüfen, ob ggf. welche Maßnahmen notwendig sind.“

 

Zweimal fast identische Aussagen. Es war mir wichtig, dass Sie einen Einblick bekommen, wie der Alltag in unserer Einrichtung gerade aussieht, mit Aussagen von Behörden, die dem Infektionsgeschehen nicht entsprechen. Die Verantwortung wird zunehmend auf Träger, Einrichtungsleitung und Mitarbeiter übertragen, es gibt keine klaren Vorgaben. Jede Einrichtung muss ihr eigenes Konzept entwickeln und dies im Hinblick auf Kinder, Mitarbeiter und Eltern. Wir sind darauf angewiesen, abzuwarten, bis sich das Gesundheitsamt bei uns meldet, wann und welche Einschränkungen es geben wird.

Das ifp hat ein Handlungskonzept geschickt, welches 25 Seiten umfasst. Hier wird beschrieben, wie Eingewöhnungen stattfinden sollten, wie Kindern das Hände waschen nahe gebracht werden kann, was bei Bring-und Abholzeiten zu beachten ist und vieles, vieles mehr. All diese Dinge sind uns bereits bekannt und vieles wurde auch schon vor Corona so durchgeführt.

Liebe Eltern auch wenn wir uns gerade irgendwo zwischen allen Stufen, ja sogar noch im Regelbetrieb befinden, haben wir unser eigenes Konzept entwickelt. Dies dient der Fürsorge für alle Kinder und MA und ist in unserem Rahmen möglich.

1.Krippengruppen

  • die Betreuungszeiten bleiben bestehen

  • gemeinsamer Frühdienst bis 08.00 Uhr (wird dokumentiert)

  • keine gruppenübergreifenden Angebote am Vormittag

  • gemeinsames Schlafen mit Abstand, wenn möglich (wird dokumentiert)

  • viel Aufenthalt im Freien, getrennt

  • jeweils ein Tag Turnhalle

  • getrennte Waschräume oder Nutzung zeitversetzt

  • Gruppenmischung mit Regelbereich ab 15.00 Uhr

2.Regelgruppen

  • die Betreuungszeiten bleiben bestehen

  • getrennte Vorschule aller Gruppen

  • keine Nutzung des Gangbereiches (zu viel Kontakte)

  • 5 Kinder pro Gruppe im Garten

  • jeweils ein Tag Turnhalle

  • keine gruppenübergreifenden Angebote

  • viel Aufenthalt im Freien

  • getrennte Waschräume oder Nutzung zeitversetzt

  • Mischung aller Gruppen (betrifft ca. 6 Kinder ab 15.00 Uhr, notfalls früher, wird dokumentiert)

3.weitere Maßnahmen der Einrichtung

  • tägliches Verfolgen der Fallzahlen LGL, Landratsamt, RKI und Info an MA

  • MA in Risikogruppe im Blick behalten und notwendige Sicherheit bereitstellen, Arbeiten nur in der Stammgruppe, effektiver Mund-Nasen-Schutz, Ausnahme Gabriele Wiederer (in allen Gruppen präsent)

  • wenig Außenkontakte, das heißt Gespräche werden reduziert (Alternative ist das Telefon)

  • guten Blick auf die Kinder, ist es nur ein leichter Schnupfen oder vielleicht ein Infekt , Dokumentation aller Kinder, die abgeholt werden müssen

  • absolutes Fernbleiben in der Kita mit Fieber, Durchfall, starken Halsschmerzen, starken Ohrenschmerzen (2 Tage)

  • Dokumentation der Eingewöhnungen mit Datum und Uhrzeit

  • Dokumentation aller Externen (Frühförderung, Begehungen usw.)

  • alle MA tragen im direkten Kontakt Mund-Nasenschutz, Ausnahme: im Außenbereich bei Abstand und allein im Raum mit Kindern, dies ist wichtig für z.B. Sprachprogramm oder weitere Aspekte der Vorschule und Förderung unserer Kinder (Mimik, Gestik, Aussprache)

  • singen nur im Außenbereich oder bei Spaziergängen

 

Sollte es der Fall sein, das eine MA positiv getestet wird, werden wir umgehend selbst einen Kontakt zum Gesundheitsamt herstellen und mögliche Einschränkungen sofort an alle Eltern weitergeben.

Unser Trägervertreter Herr Dörrer wird immer zum Wohle der Kinder und der MA entscheiden. Es obliegt seiner Befugnis die Einrichtung für mehrere Tage zu schließen, wenn er dies für nötig erachtet. Diese Entscheidung wird immer in Absprache mit dem Gesundheitsamt und der Einrichtungsleitung erfolgen. Sollte es ein Wochenende betreffen, kann es sein, dass Entscheidungen ohne Absprache mit dem Gesundheitsamt erfolgen. Dann werden wir sehr kurzfristig

entscheiden müssen.

Liebe Eltern wir leben gerade in einer Pandemie, die wir alle nicht wollen. Lassen Sie uns das Beste daraus machen. Wir sind als Einrichtung und mit allen MA für sie da und unterstützen wo wir können.

Ich werde Sie so gut wie möglich informieren, muss allerdings auch sagen, dass sich das täglich ändern kann. Vertrauen Sie uns!

Danke an ein super Kita-Team

Pfr. Markus Dörrer und Gabriele Wiederer

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